Kamille

"meisterin deR Beruhigung und des Vertrauens"

Kamille (Matricaria chamomilla) – Der Name leitet sich von lateinisch mater (Mutter) bzw. matrix (Gebärmutter) ab, was auf ihre traditionelle Verwendung bei Frauenleiden hinweist. Chamomilla stammt vom griechischen Chamomaela („Bodenäpfel") und verweist auf das apfelähnliche Aroma der Pflanze.

Geschichte: Die Kamille ist seit der Antike eine etablierte Heilpflanze, die bereits von den alten Ägyptern und Griechen vor unserer Zeitrechnung genutzt wurde. In Europa reicht ihre Tradition bis zu den Germanen zurück.

Als Tee eingenommen unterstützt er bei:

  • Entzündungen im Verdauungstrakt: Magenschmerzen, Sodbrennen, Reizdarm
  • bei Krämpfen im Magen- & Darmsystem
  • bei Schmerzen: Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Zahnschmerzen (zahnende Kinder, Nervenschmerzen, Fieber
  • Menstruationsschmerzen, Uterusentzündungen, regt Östrogenbildung an
  • Hautprobleme: fordert Wundheilung, hemmt Bakterien (äusserlich)
  • der Vermittlung vom Gefühl der Geborgenheit
  • innerer Unruhe, Nervosität, Angst, Schlaflosigkeit, Unruhe bei Kleinkindern
  • Reizbarkeit und Wutausbruch
Anwendung äusserlich bei entzündeter Haut & Schleimhaut: Auflagen/Wickel, Mundspülungen, Bäder, Sitzbäder für den Beckebereich
Kamille entspannt Mutter und Kind - Kamillen statt Pillen

Gegenanzeigen: Allergie auf Korbblütengewächse im Augenbereich. 

Als Monodroge nicht länger als 3 Wochen einnehmen.

Zubereitung:  1TL /Tasse, 3-4 mal täglich eine Tasse trinken. Oder 3 EL auf einen Liter angiessen, 10 min ziehen lassen, abgiessen und in eine Thermoskanne füllen. 

 

 Quelle: Wolfgang Schröder/Meisterkräutertherapie